Luxemburg ist Theater 2013: Luxemburgische Theaterproduktionen erobern Berlin (21.-26.10.2013)

Communiqué – Publié le

Am 9. Oktober 2013 stellten Kulturministerin Octavie Modert und der Präsident der THEATER FEDERATIOUN Christian Kmiotek, im Beisein von Vertretern des Auswärtigen Amtes, den Direktoren der implizierten Luxemburger Theater sowie mehreren Schauspielern, das Programm der diesjährigen Festivalreihe "Luxemburg ist…" der Luxemburger Presse vor.

Die Festivalreihe "Luxemburg ist…" wurde im Jahr 2009 von der Botschaft von Luxemburg in Berlin ins Leben gerufen. Während einer Woche wurde jedes Jahr eine Kunstsparte des Großherzogtums in renommierten Berliner Kultureinrichtungen präsentiert. Das Festival gilt seit seiner Gründung als Plattform des künstlerischen Austauschs: Es bietet luxemburgischen Künstlern und Kulturschaffenden die Möglichkeit, ihre Werke in Berlin vorzustellen und Kontakte zu knüpfen. Seit der Gründung fanden bereits folgende Ausgaben des Festivals "Luxemburg ist…" statt:

2009: "Luxemburg = Literatur"
2010: "Luxemburg = Film"
2011: "Luxemburg = Tanz"
2012: "Luxemburg = GROßherzogtum"

Die diesjährige Reihe "Luxemburg ist…" steht unter dem Motto "Theater". Finanziert wird das Festival von der Botschaft von Luxemburg in Berlin, dem Kulturministerium Luxemburg, dem Fonds culturel national Luxemburg sowie der Œuvre National de Secours Grande-Duchesse Charlotte (ONS). Die THEATER FEDERATIOUN übernimmt in Zusammenarbeit mit der luxemburgischen Botschaft in Berlin die Organisation des Festivals.

Das Festival "Luxemburg ist Theater" gibt dem Berliner Publikum einen Einblick in die Vielfalt der luxemburgischen Theaterszene. Vom 21.-26. Oktober wird ein Querschnitt der luxemburgischen Theaterlandschaft in Berlin gezeigt: Das Théâtre d’Esch, Les Théâtres de la Ville de Luxembourg, das Théâtre National du Luxembourg und TRAFFO_CarréRotondes (in Kooperation mit der Compagnie du Grand Boube) werden mit Produktionen sowie einer Koproduktion vertreten sein.

Insgesamt gibt es im Rahmen des Festivals sechs deutschsprachige luxemburgische Inszenierungen zu sehen. Als Partner in Berlin konnten zahlreiche renommierte Spielstätten gewonnen werden: die Volksbühne am Rosa-Luxemburg-Platz, das Schlosspark Theater, das Theater an der Parkaue, die Brotfabrik, das Deutsche Theater und das Berliner Ensemble.

Kulturministerin Octavie Modert unterstrich den großen Erfolg, den das Festival bereits im Vorfeld hat. Noch vor seinem eigentlichen Beginn vermittelt dieses Festival eine aussagekräftige Botschaft. Bedeutende renommierte Berliner Theaterhäuser haben sich dafür entschieden, mehrere luxemburgische Produktionen sowie eine Koproduktion in ihr Programm aufzunehmen. Die hohe Qualität der angebotenen Inszenierungen konnte das Berliner Publikum bereits überzeugen: innerhalb weniger Tage war das Festival restlos ausverkauft. Octavie Modert zeigte sich erfreut über die Anerkennung der hohen Qualität der luxemburgischen Theaterkunst, welche durch eine konsequente Subventionspolitik des Kulturministeriums Unterstützung erfährt.

Neben den Theateraufführungen werden weitere Veranstaltungen, wie beispielsweise die Feier zum fünfjährigen Bestehen der Reihe "Luxemburg ist...", im Rahmenprogramm des Festivals geboten. So auch das eigens organisierte Rundtischgespräch, bei dem sich luxemburgische Theaterschaffende mit Repräsentanten verschiedener Theater und Organisationen aus Berlin austauschen können. Der Vortrag der Universität Luxemburg zum Thema "Internationales und lokales Theater in Luxemburg. Zwischen Koproduktion und regionaler Ausrichtung." beleuchtet Theater in Luxemburg aus wissenschaftlicher Sicht.

Die Reihe "Luxemburg ist..." bietet somit auch in diesem Jahr wieder Raum für Entdeckung und Begegnung und ist eine Plattform des Austausches für die luxemburgische Kunst- und Kulturszene. Für Kulturministerin Octavie Modert gilt das Festival als wichtige Initiative zu Gunsten der Professionalisierung der Künstler, der Förderung luxemburgischer Kreation sowie der Darstellung des Standortes Luxemburg im Ausland durch die Kultur.

Mitgeteilt vom Kulturministerium Luxemburg und der THEATER FEDERATIOUN.