16. Auflage der Struwwelpippi-Kinder- und Jugendbuchautorenresidenz in Echternach (22.05-18.06.2017)

Communiqué – Publié le

Die Stipendiatin der diesjährigen Struwwelpippi-Kinder- und Jugendbuchautorenresidenz heisst Chistina Erbertz. Die deutsche Autorin überzeugte die Jury durch die Leichtigkeit ihres Schreibstils gepaart mit Ironie und sehr viel Humor trotz ihrer teilweise sehr schwierigen Themen.

"Struwwelpippi" ist eine Kinder- und Jugendbuchautorenresidenz die in Zusammenarbeit mit dem luxemburgischem Ministerium für Kultur, dem Centre national de littérature und der Stadt Echternach organisiert wird. Vom 22. Mai bis zum 18. Juni 2017, rund um die Zeit der Springprozession, findet die sechzehnte Ausgabe dieser Autorenresidenz statt, für die sich jede(r) deutschsprachige Kinder- und Jugendbuchautor(in), der oder die bereits in Buchform publiziert hat, unabhängig von Alter oder Staatsangehörigkeit bewerben konnte.

Ein sehr vielfältiges Rahmenprogramm (Lesungen, Diskussionsabende, u.a.), sowie die persönliche Begegnung der Autorin mit Schülern der Grundschulen und des Gymnasiums in Echternach und Umgebung, stellen bei Kindern und Jugendlichen eine ganz neue Beziehung zur Sprache, zum Lesen und zur Literatur her.

Christina Erbertz wurde 1973 in Bielefeld geboren, studierte Anglistik in Bochum sowie Drehbuchschreiben an der Deutschen Film-und Fernsehakademie Berlin. Sie konzipiert und schreibt Fernsehserien für Kinder (u.a. Beutolomäus, Hexe Lilli, Löwenzahn). Von Christina Erbertz erschienen bisher zwei Romane für Kinder 2013: Freddy und der Wurm ist eine Abenteuergeschichte von Kindern mit psychischen Problemen, die dem Heftebrenner auf der Spur sind. Im Sommer 2014 folgte ihr zweiter Roman Der Ursuppenprinz (2014), der auch als Hörspiel erhältlich ist, spricht Themen wie Hochbegabung, Forschung, chaotische Zustände in der Familie, aber vor allem Freundschaft an. 2016 erschien ihr erster Jugendroman Drei (fast) perfekte Wochen, in dem es um Mobbing und Vergewaltigung in einer Jugendgruppe geht.

Communiqué par le ministère de la Culture