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Interview
Anne Brasseur: Die Kinder fördern und fordern
"Lëtzebuerger Journal" du 24-07-2003

Vers le niveau supérieur

Veuillez trouver ci-joint des extraits d'un entretien du ministre de l'Education nationale, de la Formation professionnelle et des Sports Anne Brasseur avec le quotidien Lëtzebuerger Journal:

(...)

"Recht viele Anstrengungen wurden unternommen, um den schulischen Misserfolg in den Griff zu bekommen" (...) "Dabei ging es nicht darum, den Unterricht zu vereinfachen, sondern die Schüler besser aufzufangen, sich besser um sie zu kümmern, sie besser zu fördern, jedoch auch zu fordern. Dies geschieht ab der Grundschule, durch Stützkurse, durch eine Verbesserung des schulischen Klimas, sowie eine Neustrukturierung verschiedener Schulprogramme und Methoden."

(...) "In diesem Zusammenhang wird zum Beispiel durch das ab September eingeführte Pilotprojekt zur Reform des unteren Zyklus der Sekundärschulen die Zahl der Gymnasiallehrer, die sich um die Schüler kümmern, reduziert. Die Kinder haben im Prinzip über mehrere Jahre die gleichen Lehrer, und zwar in geringer Zahl, so dass diese die Kinder kennen und auf ihre Bedürfhisse eingehen können. Die Kinder müssen wieder lernen, Freude an der Schule zu haben, sich anzustrengen. Wiederholungen und Schulaufgaben sind wichtig, allerdings spielt auch der Kontakt zwischen Lehrern und Schülern eine wichtige Rolle im Lernprozess."

(...)

"Wichtig ist, dass der Schüler individueller betreut wird, dass seine praktischen Fähigkeiten gefordert werden, dass durch eine kleine Anzahl von Lehrern und eine gute Betreuung der Schüler Kompetenzen erarbeitet werden können" (...)

(...) "Es ist wesentlich einfacher, neue pädagogische Konzepte in neuen Schulen einzuführen. Es soll ein Gesetzesprojekt verabschiedet werden, das den Schulen mehr Autonomie zugesteht. Die pädagogischen Konzepte müssen von der gesamten Schulgemeinschaft getragen werden. Der Autonomie, aber auch der Evaluation soll eine größere Bedeutung zukommen. In allen Sekundärschulen werden darüber hinaus pädagogische Projekte initiiert." (...)

"Bei verschiedenen Ausbildungszweigen sollte die Mehrsprachigkeit keine Barriere zu einem Schulabschluss mehr darstellen. Die Jugendlichen sollten zwei Sprachen lernen. Englisch sollte bei technischer Ausbildung Pflichtfach sein, darüber hinaus sollten die Kinder zwischen französisch und deutsch wählen können. Verschiedene Ausbildungen sollten auf französisch angeboten werden" (...)

"All jene Dienststellen, welche den Kindern im Rahmen der "Education différenciée" helfen, sollten neu gruppiert werden. Ein neues Gesetz, das die psychologische Beratung der Kinder neu organisiert, und ein Gesetz, welches die "Education Différenciée" reformieren soll, werden ausgearbeitet." (...)



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