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> home > Salle de presse > Interviews > 2008 > Janvier 08 > "3 Fragen an Jeannot Krecké". Le ministre de l'Économie et du Commerce extérieur au sujet du cours du pétrole

Interview
"3 Fragen an Jeannot Krecké". Le ministre de l'Économie et du Commerce extérieur au sujet du cours du pétrole
"Tageblatt" du 04-01-2008

Vers le niveau supérieur
Tageblatt: Herr Minister, vor zwei Tagen ist das Benzin wieder mal teurer geworden. Wie ist ihre Reaktion auf die steigenden Energiepreise?

Jeannot Krecke: Ich bedauere es. Viele Möglichkeiten, die Preise zu beeinflussen, gibt es jedoch nicht.

Tageblatt: Verschiedene Experten sagen voraus, dass die Reserven in den nächsten 20 bis 30 Jahren langsam zu Ende gehen könnten und dann mit einem großen Preisanstieg gerechnet werden muss. Was halten Sie davon?

Jeannot Krecké: Ich teile nicht die Meinung dieser sogenannten Experten. In den 70er Jahren gab es schon einmal dieselben Voraussagen, die sich dann doch nicht bewahrheiteten. Wenn ich wirklich davon überzeugt wäre, dass die Preise so stark ansteigen würden wie befürchtet, wäre ich nicht Minister, sondern würde mein Geld auf der Börse verdienen. Keiner kann im Moment sagen, wie viele Ölreserven noch vorhanden sind. Die Frage wird sein, wie viel man bereit sein wird, für das vorhandene Öl zu bezahlen. Öl ist jedoch nur ein Energieträger unter mehreren, und man muss auch die Preisentwicklung der anderen Energien beobachten.

Eine Möglichkeit besteht darin, die alternativen Energiequellen auszubauen, jedoch muss man wissen, dass diese die herkömmlichen Energien nur zu zehn Prozent ersetzen können. Früher oder später wird es also zu einem Engpass kommen."

Tageblatt: Wie kann man sich darauf vorbereiten?

Jeannot Krecké: Es gibt zwei Möglichkeiten: eine gesteigerte Effizienz aller Maschinen und Energiesparmaßnahmen. Hier liegt meiner Meinung noch ein Sparpotenzial von 20 bis 30 Prozent. Ein Ziel, das Luxemburg bis 2020 erreichen will. Daneben gibt es noch den Energieträger Kohle, über den die Experten verschiedener Meinung sind. Manche behaupten, dass bis zum Jahr 2020 mit neuer Technologie die Energiegewinnung aus Kohle wesentlich umweltfreundlicher sein wird. Ich glaube, sie ist auf jeden Fall verbesserungsfähig.



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