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Interview
"Rond-Point Gluck wird umgebaut". Le ministre des Travaux publics au sujet du réaménagement du rond-point Gluck
"d'Wort" du 11-01-2008

Vers le niveau supérieur
Luc Marteling: Herr Minister, nach dem furchtbaren Unfall im Rond-Point Gluck zum Jahresende wurde der Ruf laut, dass die Mauer aus dem Kreisverkehr weg muss. Teilen Sie diese Sicht der Dinge?

Claude Wiseler: Es wird etwas geschehen. Mittelfristig wird der Rond-Point Gluck ein ganz anderes Gesicht bekommen. Eines darf man dabei aber nicht vergessen: Diese Debatte gab es schon einmal, und meine Vorgänger haben wirklich viel unternommen, um den Kreisverkehr sicherer zu gestalten.

Luc Marteling: Zum Beispiel?

Claude Wiseler: Von der Autobahn führt jetzt nur noch eine Fahrbahn in den Kreisverkehr, die Warnhinweise wurden verstärkt, Rüttelschwellen am Boden angebracht und ein Kiesbett in der Mitte angelegt, um die Geschwindigkeit irregeleiteter Fahrzeuge zu drosseln. Dadurch ging die Zahl der Unfälle deutlich zurück.

Luc Marteling: Aber reicht das?

Claude Wiseler: Wenn sich jemand nicht regelkonform verhält, kann man nicht alles der Straße vorwerfen. Nichtsdestotrotz müssen wir versuchen, dass die Straßen auch in solchen Situationen sicher bleiben, wohlweislich dass wir nicht immer alles verhindern können.

Luc Marteling: Der Gluck wird also umgestaltet?

Claude Wiseler: Mittelfristig wird der Kreisverkehr ganz überarbeitet, dies vor dem Hintergrund der Entwicklung des Ban de Gasperich mit den beiden Boulevards Raiffeisen und de Gasperich. Um seinen neuen Bedürfnissen gerecht zu werden, sprich eine Zufahrt zu dem neuen Stadtviertel mit Einkaufszentrum, Lycée Vauban, Berufsfeuerwehr und "Protex" zu bieten, muss der Rond-Point neu konzipiert werden. Außerdem wird dem Gluck ein Kreisverkehr bzw. eine Kreuzung auf dem Autobahnende vorgeschaltet , damit man auch bereits von dort aus nach Gasperich und nach Howald kommt. Die ganze Pénétrante muss also überdacht und überarbeitet werden.

Luc Marteling: Gibt es auch kurzfristige Maßnahmen?

Claude Wiseler: Kritisiert wird die gerade Anfahrt auf den Kreisverkehr. Die "Zone de décélération " wurde aber bewusst so gestaltet, da Schikanen für noch gefährlicher gehalten wurden. Außerdem ist der Rond-Point so gelegen, dass kaum Gestaltungsspielraum vorhanden ist: Zufahrtsstraßen und Eisenbahn engen ihn schon etwas ein.

Luc Marteling: Und die Mauer?

Claude Wiseler: Der Gluck wird alsbald einem Sicherheitsaudit unterzogen. Ich will wissen, ob es ein massives Problem gibt. Bei Bedarf wird dann gehandelt. Aber man kann nicht einfach verlangen, dass die Mauer verschwindet. Es muss sich etwas in der Mitte befinden , damit der Kreisverkehr gut auszumachen ist und von den Autofahrern frühzeitig erkannt werden kann. Ohne optisches Hindernis geht es also nicht. Daneben gilt es auszuschließen, dass jemand ungehindert über den Kreisverkehr rast und womöglich Verkehrsteilnehmer auf der anderen Seite in Mitleidenschaft zieht . Ein Hindernis muss also sein, auch wenn es vielleicht anders geformt oder aus einem anderen Material sein kann. Ich will hier die Antworten des Audits abwarten.

Luc Marteling: Kritik am Gluck hin oder her, an der Mosel wird der Ruf nach einem Kreisverkehr an der Kreuzung A1-N1 lauter ...

Claude Wiseler: Es handelt sich dabei um die Ausfahrt der Trierer Autobahn, die zwischen Mertert und Grevenmacher in die Nationalstraße 1 mündet. Sicherheitstechnisch wurde auch diese Kreuzung bereits aufgerüstet, sodass man ihr eigentlich nichts vorwerfen kann. Da es aber häufig zu Unfällen kommt, haben wir uns mit der Frage eines Kreisverkehrs befasst und einen Plan ausgearbeitet. Dabei haben wir auch die Möglichkeit geprüft, hier eine Brücke über die Mosel zu schlagen .

Luc Marteling: Also vom Kreisverkehr über den Hafen nach Deutschland?

Claude Wiseler: Bautenministerium und Straßenbauverwaltung haben darüber nachgedacht . Das könnte eine langfristige Perspektive sein. Vorerst ist das alles aber noch Zukunftsmusik. Mit geschätzten 20 Millionen Euro wird der Kreisverkehr auch sehr teuer werden, da er höher gelegt werden muss. Und noch ist er in keinem Budget vorgesehen. Kurzfristig wird aber die jetzige Kreuzung einem Sicherheitsaudit unterzogen, um Verbesserungsmöglichkeiten zu prüfen, die sich leicht umsetzen lassen. Sollte es solche geben, dann werden sie prioritär behandelt.

Luc Marteling: Neben diesen punktuellen Sicherheitsaudits nehmen Sie aber auch ganze Straßen unter die Lupe.

Claude Wiseler: Auf der N 11 Luxemburg-Echternach und der N 7 ins Ösling ereignen sich überdurchschnittlich viele Unfälle. Deshalb überprüfen wir sie ganz. Das N 7-Audit dürfte noch vor Ostern vorliegen. Haben wir aber offensichtliche Gefahrenpunkte ausgemacht , haben wir nicht lange gewartet. Die Kreuzung Schinker wurde durch einen Kreisverkehr entschärft. Er soll demnächst offiziell eingeweiht werden. Ähnlich pragmatisch gehen wir an der N 11 vor, wo wir die Kreuzung mit der Strecke Bech-Consdorf durch eine Unterführung sicherer gestalten werden. Inzwischen dürften hier die dafür benötigten Felder in unserem Besitz sein. Eine weitere Maßnahme ist, dass Sicherheitsaudits seit kurzem fester und obligatorischer Bestandteil der Planung neuer Straßen sind.



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