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Tageblatt: Wie sieht das momentane Verhältnis von Angebot und Nachfrage bei Plätzen in Kindertagesstätten aus?
Marie-Josée Jacobs: In den letzten zwei Jahren seit der Einführung der "Chèques-service", hat sich viel getan. Es ist äußerst wichtig, dass wir dafür sorgen, allen Kindern einen Platz in den Tagesstätten zu bieten. Das reicht jedoch nicht, wir müssen eine qualitativ hochwertige Betreuung garantieren.
Tageblatt: Wie zufrieden sind Sie mit der Einführung der "Chèques-service"?
Marie-Josée Jacobs: Sehr zufrieden. Dieses System erleichtert bzw. ermöglicht vielen Familien erst die Finanzierung der Kindertagesstätten. So haben beide Elternteile die Möglichkeit, zu arbeiten und so ihre finanzielle Situation zu verbessern. In diesem Zusammenhang will ich den Gemeinden für die Zusammenarbeit danken.
Tageblatt: Was unternimmt die Regierung, um den Gemeinden zu helfen?
Marie-Josée Jacobs: Der Staat übernimmt 50 Prozent der Investitionskosten und seit kurzem sogar 75 Prozent der Betriebskosten, um die Gemeinden bei der Finanzierung der Kindertagestätten zu unterstützen.
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