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Tageblatt: Frau Bildungsministerin, die Reformen für das Schuljahr 2011/2012 werden sich auf den Sekundarunterrieht konzentrieren. Um nicht zu sagen "beschränken"...
Mady Delvaux-Stehres: Es wäre der Sache sicherlich nicht förderlich, wenn jedes Jahr alles erneut auf den Kopf gestellt würde. Es geht schließlich darum, die begonnenen Reformen konsequent durchzuführen. Begonnen haben wir die Reform des Bildungssystems in der Grundschule. Diese gilt es nun zu konsolidieren. Anschließend haben wir die Reform der Berufsausbildung auf den Weg gebracht und werden diese nun, sagen wir, nachdem im vergangenen Jahr nur eine limitierte Anzahl an Fachrichtungen, die sogenannten "formations-phares" an den Start gegangen waren, verallgemeinern. Was nun ansteht, sind die Vorbereitungen zur Reform des Secondaire. Es gilt, die Kinder nach Abschluss der Grundschule richtig auf 7e aufzufangen. Dies geschieht alles mit dem übergeordneten Ziel, alle Kinder so hoch als nur möglich auszubilden und somit besser auf die Welt von morgen vorzubereiten.
Tageblatt: Wo stehen Sie derzeit hinsichtlich der Reform im Secondaire?
Mady Delvaux-Stehres: In den vergangenen beiden Jahren haben wir eine Reihe von Orientierungsdokumenten plus Zusatzdokumente herausgegeben, diese wurden anschließend mit allen Beteiligten diskutiert. Derzeit sind wir dabei, einen Gesetzvorentwurf auszuarbeiten. Diesen wollen wir bis Allerheiligen fertigstellen und anschließend darüber mit unseren Partnern beraten. Ziel ist es, im Frühjahr 2012 einen Gesetzentwurf im Parlament zu deponieren.
Tageblatt: Ein Punkt, der im Zusammenhang mit der Reform im Secondaire heftig diskutiert wurde und immer noch wird ist der sogenannte "travail d'envergure"
Mady Delvaux-Stehres: Unsere Primaner haben allgemein ein gutes Niveau, das steht fest. Allerdings müssen wir einerseits die Orientierung und andererseits die persönliche Autonomie der Schüler verbessern. Unsere Schule ist immer noch zu sehr darauf ausgerichtet, dass den Schülern alles vorgegeben wird. Gelernt wird immer nur hinsichtlich einer präzisen Prüfung. Danach wird der gelernte Stoff oft immer wieder sehr schnell vergessen. Schließlich steht in Bälde der nächste Test an. Alles läuft irgendwie so Stück für Stück ab. An diesem Punkt setzt der "Travail d'envergure" an, den ich persönlich für sehr wichtig halte. Denn Erziehung soll bekanntlich darin bestehen, den Schüler zu einem selbstständigen Menschen zu machen, damit er sich späterhin in seinen Studien bzw. seiner Arbeit verwirklichen kann. Der "Travail d'envergure" besteht darin, eine Arbeit zu machen, dessen Thema man entsprechend seinen persönlichen Interessen selbst bestimmt. Anschließend muss der Schüler das jeweilige Thema in einer mehrmonatigen Vorbereitung selbst aufbereiten und schließlich eigens präsentieren. Auf diese Weise soll das autonome Arbeiten über einen längeren Zeitraum gelehrt und gefördert werden. Begleitet wird der Schüler dabei von einem Coach (wobei die endgültige Bezeichnung noch nicht feststeht). Auch impliziert diese Arbeit, dass die entsprechenden Kompetenzen progressiv ab 7e aufgebaut werden, so dass der Schüler auf 2e für die eigentliche Arbeit bereit ist. Hierzu gehören die Kompetenzen, wie man eine Nachforschung macht, wie man ein Expos strukturiert, wie man eine Präsentation vorbereitet. Auch ist der "Travail d'envergure" eine gute Übung, um die Schüler in Sachen Plagiat zu sensibilisieren, richtige Quellenangaben zu lehren und die Unterscheidung zwischen wichtigen und unwichtigen Informationen zu lehren. Im Grunde soll diese Arbeit die Krönung eines Apprentissage sein, der sich ab der Grundschule oder spätestens ab der siebten Klasse progressiv weiterentwickelt.
Tageblatt: Kann man aus Ihrer Antwort, dass theoretisch die Vorbereitungen zum "Travail d'envergure" von 7e an beginnen sollen, schließen, dass die von einigen Seiten befürchtete Mehrbelastung für die Lehrer auf 2e ausbleiben wird?
Mady Delvaux-Stehres: Bei meinen Gesprächen mit den Lehrern sagt man mir sehr oft, dass man in dieser Form bereits jetzt mit den Schülern arbeite. Wenn dem so ist, stellt der "Travail d'envergure" keine Mehrbelastung dar. Ursprünglich entstanden ist die Idee aus der ersten Runde meiner Gespräche. Im EST funktioniert das "Bureau modèle" wo Schüler in der Gruppe über einen gewissen Zeitraum hinweg ein Projekt realisieren müssen. Alle daran beteiligten Lehrer sehen dies äußerst positiv, äußerst sinnvoll aus pädagogischer Sicht. Daraufhin haben wir entschieden, das Projekt zu verallgemeinern. Zudem funktionieren ähnliche Projekte in der Schweiz und in verschiedenen deutschen Bundesländern. Warum sollen wir unsern Kindern also diese Chance vorenthalten?
Tageblatt: In anderen Worten: Sie sind optimistisch, dass die anfänglichen Kritiken schnell einer allgemein positiven Meinung weichen werden?
Mady Delvaux-Stehres: Ich bin immer bei allem optimistisch. Sonst würde ich diesen Job wohl nicht mehr machen."
Tageblatt: Ein anderes viel diskutiertes Thema ist die Benotung. Anders als in der Grundschule soll im Sekundarunterricht die Benotung nach Punkten bestehen bleiben. Haben Sie in diesem Punkt dem gewerkschaftlichen und/oder öffentlichen Druck nachgegeben?
Mady Delvaux-Stehres: Ich bin in meiner Funktion als Bildungsministerin nicht angetreten mit dem Ziel, die Benotung nach Punkten abzuschaffen. Das Ziel ist, die Kinder zum Lernen zu animieren. Die Entscheidung, die Punkte in der Grundschule abzuschaffen, ist prinzipiell aus der Idee des kompetenzorientierten Unterricht geboren. Zudem - für mich eigentlich der wichtigste Punkt wollten wir verhindern, dass Kinder bereits ab dem 1. Schuljahr aufgrund von Punkten in eine bestimmte Schublade einklassiert werden. Jedes Kind ist lernfähig und man kann nicht schon von Beginn an eine Selektion zwischen 'gut' und 'schlecht' machen. Noten nach Punkten wirken auf gute Schüler sicherlich stimulierend, für schwächere Kinder aber sind sie hinsichtlich ihrer Motivation aber fatal. Es geht uns darum, die Schüler - in der Grundschule wohlgemerkt- nach ihrer eigenen Leistung und nicht im Vergleich zur Leistung der anderen zu bewerten. Ich bin aber auch der Meinung, dass man Schülern, wenn sie älter sind, progressiv beibringen muss, sich der Konkurrenz, dem Leistungsdruck zu stellen. Mit 12, 13 Jahren ist man, glaube ich, reif für ein System mit einer Bewertung nach Noten. Dies ist übrigens in anderen Ländern, deren Schulsystem ebenfalls ohne Punkte beginnt, nicht anders.
Tageblatt: Für Sie war also von Anfang klar, dass die Noten im Sekundarunterricht bestehen bleiben würden?
Mady Delvaux-Stehres: In der pädagogisehen Diskussion gibt es zwei extreme Gruppen, die heftig miteinander diskutieren: die eine ist ganz für Punkte, die andere ganz dagegen. Ich bin der Meinung, dass man das Pro und Kontra beider Ansichten abwiegen muss. Ich will mich der pädagogischen Diskussion keinesfalls verschließen. Oft muss man einen komplizierten Weg gehen, um zu einer einfachen Lösung zu kommen. Für mich stand aber von Beginn an fest: Im Sekundar sollen Punkte beibehalten werden.
Tageblatt: Ein weiteres Thema, das immer für viel Aufregung sorgt, ist der Sprachenunterricht. Ihren Aussagen nach soll mit der Reform das Niveau der Schüler nicht fallen?
Mady Delvaux-Stehres: Fakt ist, dass wir die Vielsprachigkeit, die mit Sicherheit ein Vorteil für unser Land ist, beibehalten wollen. Aber: Nicht jeder muss in jeder Sprache dasselbe Niveau haben! Vor allem je nachdem, was er in seinem späteren Berufsleben machen will. Daher unser Vorschlag, dass im klassischen Unterricht zukünftig jeder Schüler zwei Sprachen auf einem hohen Niveau und eine Sprache auf einem, sagen wir, Kommunikationsniveau beherrschen muss. Für den technischen Sekundarunterrricht gilt: eine Sprache auf einem hohen, eine weitere auf einem Kommunikationsniveau. Das Beherrschen von drei Sprachen wäre natürlich das Idealste, umso besser, wenn jemand so sprachgewandt ist. Ich hoffe, dass wir so viel wie möglich solcher Schüler haben. Aber jemandem den Zugang zur Hochschule verbauen, nur weil er nur eine Sprache auf einem hohen Niveau beherrscht ... Da sage ich ganz klar: Nein!"
Tageblatt: Insgesamt soll das System im Sekundarunterricht flexibler werden?
Mady Delvaux-Stehres: In diesem Zusammenhang würde ich den Betroffenen gerne eine Angst nehmen. Viele befürchten, dass mit den beiden geplanten "Dominantes" (eine davon sprachen-, die andere wissenschaftsorientiert) es nicht mehr sieben, sondern nur noch zwei "Sektionen" geben wird. Innerhalb einer "Dominante" wird man aber zahlreiche, entsprechend den Interessen des jeweiligen Schülers unterschiedliche Fächer belegen können. Keines der für eine bestimmte Spezialisierung unabdingbaren Fächer kommt zu kurz. In den einzelnen Dominanten wird also kein Einheitsbrei serviert, hier besteht eine große Flexibilität. Selbstverständlich in einem gewissen Rahmen. Wenn z.B. jemand Sprachen studieren will, ist eine Grundvoraussetzung hierfür, dass er drei Sprachen gut beherrscht.
Tageblatt: Viel wird also über Sprachen diskutiert. Was aber ist mit den sowohl wirtschaftlich als auch gesellschaftlich immer wichtiger werdenden Naturwissenschaften. Kommen diese im Luxemburger Bildungssystem nicht zu kurz? Riskiert Luxemburg aufgrund seiner Fixierung auf die Sprachen hier nicht den Anschluss zu verpassen?
Mady Delvaux-Stehres: Es stimmt, dass bei jeder Schulreform kein Thema mehr diskutiert wird als das der Sprachen. Das ist sicherlich typisch für Luxemburg. Außerdem zeigen internationale Vergleichsstudien, dass weltweit kein Land mehr Zeit für den Sprachenunterricht aufwendet als Luxemburg. Dies ist nun eben die Spezifität unseres Schulsystems. Eine Tradition, auf die wir stolz sind. Und die Zeit ist nun mal begrenzt. Wir sind aber bemüht, wie das restliche Europa übrigens auch, zusehends mehr Schüler in Richtung Naturwissenschaften hin zu orientieren. Damit wir den Anschluss in diesem Bereich nicht verpassen, haben wir bereits die "Sciences naturelles" eingeführt, und vor drei, vier Jahren die diesbezügliche Stundenzahl um eine erhöht.
Tageblatt: Um ein besseres Gleichgewicht zwischen Sprachen und Naturwissenschaften herzustellen, könnte man, will man die Sprachen stundenmäßig nicht zurückstufen, die Wochenstundenzahl erhöhen. Ist das eine Option für Sie?
Mady Delvaux-Stehres: Nein, eine Erhöhung der Wochenstundenzahl steht nicht zur Debatte. Bereits jetzt sind die Stundenpläne gut gefüllt für die Schüler wie für die Lehrer. Außerdem ist die Schulzeit in Luxemburg ohnehin schon ein Jahr länger als in den übrigen Ländern. Dieses zusätzliche Schuljahr erlaubt es uns aber über die Dauer, sowohl mehrere Sprachen als auch Naturwissenschaften zu lehren. Dieses System bringt gleichzeitig aber auch mit sich, dass Luxemburg in internationalen Vergleichstests wie zum Beispiel PISA im Bereich Wissenschaften schlechter als andere abschneidet. Bei PISA werden nämlich 15-Jährige geprüft, da unsere Schüler aber später in die Materie einsteigen, haben sie zu dem Zeitpunkt im Vergleich zum Ausland noch einen gewissen Rückstand. Am Ende der Schulzeit aber haben unsere Schüler bei den Naturwissenschaften mehr oder weniger dasselbe Niveau wie ausländische Schüler.
Tageblatt: Sie haben PISA angesprochen. 2011/2012 ist es wieder so weit. Sind andere internationale Vergleichstests geplant?
Mady Delvaux-Stehres: Die Feldteste für PISA finden in diesem Schuljahr im Frühjahr statt. Die Ergebnisse werden wie üblich aber erst im darauffolgenden Jahr vorliegen. Andere Vergleichstest sind nicht geplant. Ich bin zwar der Meinung, dass sich Luxemburg dem internationalen Vergleich stellen muss, ich glaube aber auch, dass man den Schulen die Zeit lassen muss, um zu arbeiten. Wir können nicht permanent testen. Zumal in Luxemburg, anders als im Ausland, wo jedes Mal andere Schulen befragt werden, immer die Gesamtpopulation getestet wird.
Tageblatt: In der Kritik steht seit einigen Wochen auch die geplante Schülerdatenbank. Sind die u.a. von der "Chambre des salariés" geäußerten Bedenken in ihren Augen berechtigt?
Mady Delvaux-Stehres: Ich muss zugeben, dass die verschiedenen Reaktionen zu diesem Thema mich wirklich überrascht haben. Prinzipiell will ich auch zu diesem Thema keine Stellung beziehen, bis das Gutachten des Staatsrats vorliegt und damit die Debatte eigentlich richtig losgeht. Vielleicht nur so viel: Datenbanken die Schüler betreffend existieren bereits. Bislang wurde der Umgang mit diesen aber lediglich durch großherzogliche Reglernente abgesichert. Die Datenschutzkommission hat uns aber ans Herz gelegt, die reglementarische Absicherung gesetzlich zu verankern. Deshalb das geplante Gesetz. Die Datenschutzkommission hat den vorliegenden Entwurf bereits begutachtet und nach einigen Abänderungen am Text auch grünes Licht gegeben. Heutzutage ist eben alles informatisiert und diese Instrumente sind für die alltägliche Schularbeit auch unverzichtbar. Auch müssen wir die Schulpflicht überprüfen und zusehends werden auch auf internationaler Ebene statistische Daten verlangt. Auf dieser Ebene allerdings sind die Daten selbstverständlich anonymisiert. Eine Rückverfolgung ist nicht möglich, die Informationen sind aber wichtig für die Ausrichtung des Schulsystems.
Tageblatt: In den Datenbanken sollen aber auch Daten über die Eltern gespeichert werden, von einer Seite wurde sogar gefordert, etwaige Krankheiten in die Datenbank aufzunehmen. Geht dies nicht doch etwas zu weit?
Mady Delvaux-Stehres: Also, die Krankheiten der Schüler werden definitiv nicht in die Datenbank aufgenommen, da kann ich Sie beruhigen. Gespeichert werden lediglich jene Daten, die für das Schulsystem relevant sind. Dazu gehört z.b., dass wir erfassen, wo unsere Schüler nach ihrem Abschluss studieren. Von verschiedenen politischen Seiten wurden wir immer heftigst kritisiert, dass wir diese Informationen nicht haben. Was nun die sozio-professioneue Kategorie der Eltern anbelangt, so ist diese wichtig, um die Leistungen der einzelnen Schulen auszugleichen. Nicht jede Schule ist aufgrund des unterschiedlichen sozialen Hintergrunds seiner Schüler eins zu eins mit jeder anderen vergleichbar. Kennen wir die Zusammensetzung der sozialen Heterogenität, können wir die Mittel der Schulen anheben, die eine schwierigere Schulbevölkerung haben. Fakt ist: Man kann aber nicht auf der einen Seite Zahlen fordern, auf der anderen aber jede Form von Datenerhebung untersagen wollen.
Tageblatt: Bleibt die Frage des Zugangs zu der Datenbank
Mady Delvaux-Stehres: Jede Schule hat Zugang nur zu ihren Schülern, jeder Lehrer ausschließlich zu seinen Schülern. Werden die Statistiken ausgewertet, sind die Daten anonymisiert. Und hier im Ministerium hat pro betroffener Abteilung je ein Beamter Zugang. Das Gesetz, das nun für Aufregung sorgt, soll genau dies regeln. Ich habe sehr viel Verständnis für die Datenschutzverfechter. Ich persönlich will auch nicht, dass jeder alles über mich weiß. Also noch einmal: Nur die nötigsten Daten werden - gegebenenfalls anonym gesammelt. Hinzu kommt, dass in unserem System auch immer nachvollziehbar ist, wer welche Daten konsultiert hat. Wir wiederholen unseren Beamten - u.a. in Fortbildungen - immer wieder, dass alle Daten unter die berufliche Schweigepflicht fallen. Ich bin mir aber bewusst, dass dieser Gesetzentwurf noch zu einer großen Diskussion führen wird (schmunzelt). Ich will aber betonen, dass ich daran festhalte, dass unsere Arbeit im Bildungsministerium in totaler Transparenz durchgeführt wird.
Tageblatt: Eine Frage zum Schluss: In den Wochen und Monaten vor der Sommerpause wurde ihre Partei - die LSAP - nicht nur von außen, auch von innen - teilweise heftig kritisiert. Die Politik der LSAP betreibe sozialen Abbau, sei ein Handlanger der CSV, verleugne ihre sozialistischen bzw. sozialdemokratischen Wurzeln. Was ist an Ihrer Politik als Bildungsministerin typisch sozialistisch oder sozialdemokratisch?
Mady Delvaux-Stehres: Meine Arbeit ist, wie ich finde, zutiefst sozialdemokratisch. In der LSAP haben wir immer alles für die Schaffung von Chancengerechtigkeit getan. Und mit der begonnen Reform tun wir nichts anderes. Schließlich ist Bildung der einzige Weg, um Kindern, unabhängig von ihrem Erbe, die Möglichkeit zu bieten, sich zu verwirklichen und ihre Position in der Gesellschaft zu finden. Die derzeitige Reform ist also eine Reform der sozialen Gerechtigkeit, die zudem wichtig für die Gesellschaft ist. Es ist wichtig, die für unsere Wirtschaft benötigten Talente hier zu entwickeln und so die sich hier öffnenden Stellen zu besetzen. Da liegen wir 100-prozentig auf einer sozialdemokratischen Linie. Aber das ist vielleicht auch gerade die Schwierigkeit .
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