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> home > Salle de presse > Interviews > Septembre 2012 > Etienne Schneider au sujet des relations économiques entre le Luxembourg et la Russie

Interview
Etienne Schneider au sujet des relations économiques entre le Luxembourg et la Russie
"Luxemburger Wort" du 26-09-2012

Vers le niveau supérieur

Luxemburger Wort: Herr Minister, wie wichtig ist Russland als Handelspartner für Luxemburg?

Etienne Schneider: Russland ist ein riesiger Markt mit enormen Möglichkeiten, zum Beispiel für unseren Finanzplatz, dessen Fonds zu den wichtigsten Investoren in Russland zählen; zudem sind aber auch Industriebetriebe wie Paul Wurth seit Jahren schon hier tätig. Weil wir die Wirtschaftsbeziehungen aber nicht als Einbahnstraße von luxemburgischen Unternehmen verstehen, die in Russland investieren, versuchen wir, unseren Gesprächspartnern hier da Großherzogtum als Wirtschaftsstandort schmackhaft zu machen.

Luxemburger Wort: In der Vergangenheit haben Moskaus Machthaber die Privatisierung der Staatsunternehmen angekündigt, ohne dass den Worten Taten gefolgt wären. Schadet dies dem Investitionsklima nicht?

Etienne Schneider: Ich denke nicht. Unsere Geschäftspartner haben sich als sehr flexibel herausgestellt, es läuft alles viel reibungsloser als noch vor Jahren, es ist ein Vertrauensverhältnis entstanden, die Russen wissen, dass wir Wort halten, und wir können uns auf sie verlassen. Wenn zum Beispiel Premier Medwedew um ausländische Investoren bittet, die den Privatisierungsprozess unterstützen sollen, dann nehme ich diese Botschaft gerne mit nach Luxemburg. Ob die Investmentfonds auf das Angebot eingehen werden, ist natürlich ihre Sache.

Luxemburger Wort: Irgendein schlauer Mensch hat den Begriff "Wandel durch Handel" geprägt, dass also Wirtschaftsbeziehungen der Demokratisierung Vorschub leisten könnten. Für Russland scheint das nicht zuzutreffen.

Etienne Schneider: Das sehe ich anders. Vor zehn Jahren wären Demonstrationen gegen die Staatsmacht etwa undenkbar gewesen. Auch der Kreml weiß, dass dieser Prozess nicht aufzuhalten ist. Dass man ihn steuern will, ist offensichtlich. Ich denke aber, dass die Machthaber lernen werden, mit Kritik umzugehen. Sie sind auf dem richtigen Weg.



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